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1 Woche

Eine ganze Woche habe ich mein Ernährungskonzept durchgehalten. Was bin ich stolz. Eine Woche habe ich auf Weizenmehle und Süßigkeiten verzichtet. War nicht immer leicht, denn am Donnerstag hat mich ein Schokomilchbrötchen ganz kräftig angestrahlt. Aber ich konnte widerstehen.
Am Sonntag hatte ich dann doch auch tatsächlich sichtbare Abnehmerfolge. Meine Waage habe ich zwar in die hinterste Schrankecke verbannt, dennoch hat das Maßband Erfolge verzeichnet.

Meine Examensarbeit schreitet auch so langsam vor sich hin. In den letzten zwei Tagen habe ich 2 wichtige Kapitel beendet. Ich gönne mir auch ne fast Uni-freie Woche. Freitag muss ich zur Uni, denn in dem einen bestimmten Seminar herrscht Anwesenheitspflicht. Schon irre, da entschließt man sich freiwillig im hohen Alter zu nem Studium und wird dann auch noch zusätzlich dazu gezwungen in Seminare zu gehen. Passt so extrem super, wenn man krank wird, mal außer der Reihe arbeiten muss (weil ohne Geld auch kein Studium) oder wenn man die Examensarbeit schreibt.  Nun, alles meckern der Erde bringt nichts, ich muss am Freitag hin.

Mein Rücken bringt mich in den letzten zwei Tagen echt um. Gestern musste ich erstmal ne Tablette nehmen, weil die Verspannungen so arg in den Kopf gezogen sind, dass ich nicht mehr klar denken konnte geschweige denn sitzen. Ich weiß nicht wovon es kommt. Falscher Schreibtischstuhl, falsche Matratze, Stressschlafen? Ich vermisse meinen Arzt...

Aber dennoch war die letzte Woche sehr erfolgreich für mich. Auch wenn wieder eine Woche vergangen ist, in der die Bäume langsam aber sicher noch weniger Blätter haben und immer brauner werden. Wieder eine Woche, in der ich nur mit Uni-kram beschäftigt war.

3.11.15 12:08


Prokrastination

Prograstination ist doch etwas Schönes. Vor allem bleibe ich so meinen Prinzipien treu. Am Montag war der offizielle Abgabetermin meiner Examensarbeit. Aber Abgabetermine sind was für Anfänger . Letzte Woche Freitag kam dann kurz vor knapp die Bestätigung, dass ich 3 Wochen Verlängerung bekommen habe.

Und was mache ich mit der zusätzlich gewonnenen Zeit? Sieht man sich so in meiner Wohnung um, entdeckt man sich stapelnde Wäscheberge und eine nie sauber werdende Küche. Aufräumen und putzen liegt da nahe.
Aber nein, ich muss erst mal einen ausgiebigen Spaziergang machen und etwas kochen, was mindestens 3-4 Stunden Vorbereitungszeit in Anspruch nimmt.
Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich dafür am WE in der Bibliothek war und dutzender wichtiger Bücher rausgesucht habe, die ich noch in meiner Arbeit verwenden will.

Gestern hatte ich dann einen geistigen Tiefpunkt, was nicht zuletzt an meinem Muskelkater lag. Nach 10 Minuten Sport am Montag habe ich mich gestern wie eine 70 jährige Frau bewegt. Alles tut weh und der Muskelkater ist bis zu meinen Gehirnzellen hoch gestiegen. Aber vom vielen Denken kriegt man sicher auch nen geistigen Muskelkater. Habe dann gestern die Zeit damit verbracht meine Gewürzsammlung alphabetisch zu ordnen. Klar, man hat ja sonst nichts zu tun.

Aber stolz bin ich darauf dass ich am Montag tatsächlich mit meinem Sportprogramm angefangen hab. Ich bin zwar nicht fit genug ne volle Stunde durchzuziehen, aber das kommt auch noch.
Seit Montag achte ich auch wieder verstärkt auf meine Ernährung. GEstern abend saß ich schon mit ner Tafel Schokolade in der Hand vorm TV und habe ne ganze Weile überlegt, ob ich die jetzt essen soll oder nicht. Hab mich dann dagegen entschieden. Gut gemacht

Heute konnte ich endlich mal ausschlafen. gegen die Baustelle vor meinem Fenster habe ich mich mit Oropax gewappnet. Dennoch hab ich das Klingeln gehört, als der Hermes Bote hier an so ziemlich allen Wohnungen geklingelt hat. Was muss der auch um 11 Uhr morgens Pakete ausliefern
Egal, ich bin heute hoch motiviert. Ich habe quasi bis 18 Uhr Zeit an meiner Arbeit zu schreiben, denn ab 18 Uhr hab ich noch ein Seminar.

Frohes Schaffen allerseits

28.10.15 12:02


Aus dem Leben einer Versagerin

Ich bin keine 20 mehr, Single, leicht übergewichtig und hänge seit 7 Jahren in zwei Studiengängen fest, deren Ende irgendwie seit einer halben Ewigkeit auf sich warten lassen.

Ich glaube mehr, brauche ich zum Einstieg überhaupt nicht zu erzählen. Gerade fiel mein Blick aus dem Fenster zu den herbstbunten Blättern. Wie ist doch die Zeit in den letzten Wochen gerast. Ich bin überhaupt nicht hinterher gekommen. Die Bäume sind so schön. Gelb und rot und grün und braun....und doch stecke ich wieder mitten im größten Unistress und kann diesen Herbst wieder einmal nicht so richtog genießen.

In 3 Wochen muss ich meine Examensarbeit abgeben. Es läuft...aber ich prokrastiniere, wie man nur unschwer an diesem Blogeintrag erkennen kann.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Versagen bedeutet, dem Leben nict gewachsen zu sein. Mag wohl stimmen. Andernfalls hätte ich eine ebensolche Karriere, wie so viele meiner Altersgenossen hingelegt und wäre jetzt verheiratet (oder bereits geschieden) und hätte 2-3 Kinder. Habe ich aber nicht. Ich bin Single seit ...naja, viel zu langer Zeit. Da ist nicht mal ein Mann in Aussicht. Meine Studiengänge sind so kurz vor dem Ende und dennoch so weit entfernt abzuschließen.
Für den Bachelorstudiengang fehlt mir noch ein 13 wöchiges Praktikum im sozialen Bereich, das sich nicht mit einem Examensstudiengang und einem Nebenjob vereinbaren lässt.
Für den Examensstudiengang laufen die Vorbereitungen zum Abschluss.

Ich war in den letzten Jahren ständig damit beschäftigt Hausarbeiten zu schreiben, für Klausuren zu lernen oder irgendwelche Hausaufgaben zu machen. Klausuren und Praxisphasen fanden vornehmlich in den Ferien statt, weshalb mein soziales Leben etwas auf der Strecke blieb. Es ist auch nicht gerade förderlich für das Liebesleben, wenn man selbst keine 20 mehr ist, aber sämtliche mönnliche Kommilitonen die 25 nicht überschritten haben.
Ich weiß, der Trend geht ja zum Toyboy, aber mein Fall ist das nicht.

Meine Familie war immer ein großer Halt und Rückzugsort, auch wenn sie 400 km weit weglebt. Irgendwie haben wir es in diesem Sommer geschafft uns völlig auseinander zu leben. Einzig mein Kater hält mir die Treue, aber der lebt nunmal bei meiner Familie

Wie man also nur unscher erkennen kann, liege ich rein theoretisch auf dem Boden. Allein, finanziell nicht ausgelastet - da immernoch Studentin, achja und seit 3 Jahren dank einer stressanfälligen Schilddrüse leicht übergewichtig.

Kurzfristig habe ich mir überlegt die 100 Kilo anzustreben, denn abnehmen kann doch jeder, aber ich fühle mich dermaßen unwohl in meiner Haut, dass ich ab Monatg dann doch nochmal versuchen möchte mit Sport und gesunder Ernährung abzunehmen.

Ich möchte also in den nächsten Wochen ein wenig von meinen Fortschritten berichten. Ein wenig meine Ängste und Sorgen teilen und hoffentlich viele schöne positive Erlebnisse erzählen.

24.10.15 17:01


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