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Aus dem Leben einer Versagerin

Ich bin keine 20 mehr, Single, leicht übergewichtig und hänge seit 7 Jahren in zwei Studiengängen fest, deren Ende irgendwie seit einer halben Ewigkeit auf sich warten lassen.

Ich glaube mehr, brauche ich zum Einstieg überhaupt nicht zu erzählen. Gerade fiel mein Blick aus dem Fenster zu den herbstbunten Blättern. Wie ist doch die Zeit in den letzten Wochen gerast. Ich bin überhaupt nicht hinterher gekommen. Die Bäume sind so schön. Gelb und rot und grün und braun....und doch stecke ich wieder mitten im größten Unistress und kann diesen Herbst wieder einmal nicht so richtog genießen.

In 3 Wochen muss ich meine Examensarbeit abgeben. Es läuft...aber ich prokrastiniere, wie man nur unschwer an diesem Blogeintrag erkennen kann.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Versagen bedeutet, dem Leben nict gewachsen zu sein. Mag wohl stimmen. Andernfalls hätte ich eine ebensolche Karriere, wie so viele meiner Altersgenossen hingelegt und wäre jetzt verheiratet (oder bereits geschieden) und hätte 2-3 Kinder. Habe ich aber nicht. Ich bin Single seit ...naja, viel zu langer Zeit. Da ist nicht mal ein Mann in Aussicht. Meine Studiengänge sind so kurz vor dem Ende und dennoch so weit entfernt abzuschließen.
Für den Bachelorstudiengang fehlt mir noch ein 13 wöchiges Praktikum im sozialen Bereich, das sich nicht mit einem Examensstudiengang und einem Nebenjob vereinbaren lässt.
Für den Examensstudiengang laufen die Vorbereitungen zum Abschluss.

Ich war in den letzten Jahren ständig damit beschäftigt Hausarbeiten zu schreiben, für Klausuren zu lernen oder irgendwelche Hausaufgaben zu machen. Klausuren und Praxisphasen fanden vornehmlich in den Ferien statt, weshalb mein soziales Leben etwas auf der Strecke blieb. Es ist auch nicht gerade förderlich für das Liebesleben, wenn man selbst keine 20 mehr ist, aber sämtliche mönnliche Kommilitonen die 25 nicht überschritten haben.
Ich weiß, der Trend geht ja zum Toyboy, aber mein Fall ist das nicht.

Meine Familie war immer ein großer Halt und Rückzugsort, auch wenn sie 400 km weit weglebt. Irgendwie haben wir es in diesem Sommer geschafft uns völlig auseinander zu leben. Einzig mein Kater hält mir die Treue, aber der lebt nunmal bei meiner Familie

Wie man also nur unscher erkennen kann, liege ich rein theoretisch auf dem Boden. Allein, finanziell nicht ausgelastet - da immernoch Studentin, achja und seit 3 Jahren dank einer stressanfälligen Schilddrüse leicht übergewichtig.

Kurzfristig habe ich mir überlegt die 100 Kilo anzustreben, denn abnehmen kann doch jeder, aber ich fühle mich dermaßen unwohl in meiner Haut, dass ich ab Monatg dann doch nochmal versuchen möchte mit Sport und gesunder Ernährung abzunehmen.

Ich möchte also in den nächsten Wochen ein wenig von meinen Fortschritten berichten. Ein wenig meine Ängste und Sorgen teilen und hoffentlich viele schöne positive Erlebnisse erzählen.

24.10.15 17:01
 
Letzte Einträge: Prokrastination, 1 Woche, Geschafft, Aufstehen, Phasen, Durchhänger



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